Gipfel-Vorbereitung
USA und China sprechen über Informationsaustausch bei KI-Entwicklung

Die USA und China haben erste Gespräche über die Risiken Künstlicher Intelligenz geführt.

    Scott Bessent, US-Finanzminister, spricht während einer Pressekonferenz vor dem Haus der USA am Rande des 56. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos.
    US-Finanzminister Scott Bessent (Archivbild) (KEYSTONE / dpa / Laurent Gillieron)
    US-Finanzminister Bessent teilte mit, man habe den Chinesen einen Mechanismus vorgeschlagen, um den Austausch wichtiger Informationen zur KI-Entwicklung sicherzustellen. Man wolle eine Vision hinsichtlich gemeinsamer Ziele und gemeinsamer Bedrohungen entwickeln. Zuletzt waren mehrere Fälle bekannt geworden, in denen KI-Agenten eigenständig gehandelt hatten und etwa in die Systeme echter Unternehmen eingedrungen waren. US-Präsident Trump hatte Forderungen nach neuen Regeln und einer verlangsamten Entwicklung Künstlicher Intelligenz allerdings zurückgewiesen. Er verwies dabei auf den technologischen Fortschritt, den die USA in der KI-Forschung gegenüber China hätten, und der bestehen bleiben solle.
    Das Treffen in New York mit Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng diente der Vorbereitung des Gipfeltreffens zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi und Trump am Donnerstag. Neben Bessent nahm auch der US-Handelsbeauftragte Greer teil.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.