Atomverhandlungen
USA und Iran einigen sich auf Verlegung der Gespräche in den Oman

Die für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden von der Türkei in den Oman verlegt.

    Der iranische Außenministrer Araghchi hat die Satelliten als rein wissenschaftlich bezeichnet. Daran gibt es intenational massive Zweifel.
    Der iranische Außenminister Abbas Araghchi spricht in ein Mikrofon. Hinter ihm hängt eine iranische Flagge. (picture alliance / Sipa USA / Kommersant Photo Agency)
    Von iranischer Seite hieß es, man wolle eine andere Art von Gespräch führen als von der Türkei vorgeschlagen. In dem ursprünglichen Vorschlag sollten auch das iranische Raketenprogramm und die andauernden Proteste im Land thematisiert werden. Stattdessen solle nun ausschließlich über das Atomprogramm des Iran gesprochen werden, erklärte das iranische Außenministerium.
    Der iranische Außenminister Araghchi hatte die Verlegung zuerst bekannt gegeben. Ein Sprecher der US-Regierung bestätigte die Pläne. US-Außenminister Rubio ergänzte, er wolle nach wie vor auch andere Themen als das iranische Atomprogram ansprechen.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.