Weißes Haus
USA weisen UNO-Bericht über mögliche Kriegsverbrechen im Iran zurück

Die US-Regierung hat den Bericht einer Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrates zu möglichen Kriegsverbrechen des US-Militärs im Iran zurückgewiesen.

    Blick über den Rasen und kleine Fontänen auf das Weiße Haus in Washington D.C., dem Amtssitz des amerikanischen Präsidenten
    Das Weiße Haus hat einen UNO-Bericht zu möglichen US-Kriegsverbrechen im Iran zurückgewiesen. (pa/dpa/Udo Bernhart)
    Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte, die einzige Partei, die in diesem Konflikt Kriegsverbrechen begangen habe, sei das iranische Regime, das Tausende Bürger ermordet, Amerikaner im Ausland getötet und Terrorakte in der Straße von Hormus verübt habe.
    Zuvor hatte die unabhängige UNO-Mission für den Iran erklärt, es gebe hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA für den Beschuss einer Schule und einer Sportstätte im Iran verantwortlich seien. Allein bei dem Angriff auf die Schule Ende Februar wurden nach iranischen Angaben mehr als 150 Menschen getötet, vor allem Kinder. In dem Bericht wurde auch das Vorgehen des iranischen Regimes gegen die landesweiten Unruhen untersucht. Dabei seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.