Aufrüstung
USA wirft China geheime Atomwaffentests vor

Die US-Regierung hat China geheime Atomwaffentests vorgeworfen.

    Im Hintergrund das Gebäude der UNO in Genf, davor eine Weltkugel-Skulptur und ein filmender Kameramann.
    Der Sitz der Vereinten Nationen in Genf (AFP / FABRICE COFFRINI)
    Der Außenamtsstaatssekretär für Rüstungskontrolle, DiNanno, sagte bei einer Abrüstungskonferenz in Genf, die USA wüssten davon, dass China nukleare Explosionen getestet habe. Die Armee des Landes habe versucht, die Explosionen zu verbergen, die gegen das Atomwaffentestverbot verstießen. Der chinesische Botschafter bei der UNO in Genf, Shen, wies die Vorwürfe als unbegründete Anschuldigungen zurück.
    Hintergrund ist auch das Ende des New-Start-Vertrags zwischen den USA und Russland zur Reduzierung von Atomwaffen. Washington verlangt, dass in einen möglichen Folgevertrag auch China einbezogen wird. Shen bekräftigte die ablehnende Haltung Pekings in dieser Frage. Das chinesische Atomwaffenarsenal sei nicht so groß wie das der USA oder Russlands. Die USA wollten lediglich ihre eigene Verantwortung für Abrüstung abschieben.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.