Krieg im Nahen Osten
USA wollen Irans Handelspartner sanktionieren

Die USA haben neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran angekündigt. Finanzminister Bessent sagte in Washington, das iranische Regime solle von allen Einnahmequellen abgeschnitten werden.

    US-Finanzminister Scott Bessent steht vor mehreren US-Flaggen.
    US-Finanzminister Scott Bessent (Archivbild) (Magnus Lejhall/TT News Agency/AP/dpa)
    Der Fokus liege dabei auf digitalen Vermögenswerten, Technologie, Gold, der Luftfahrt und der Schifffahrt. Wann die Sanktionen in Kraft treten sollen, sagte Bessent nicht. Er betonte, auch andere Staaten müssten mit Vergeltung rechnen, sollten sie weiterhin Geschäfte mit dem Iran machen. Zu den größten Handelspartnern des Iran gehören neben China, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. Teheran zeigte sich von der Ankündigung unbeeindruckt. Der iranische Wirtschaftsminister Madanisadeh erklärte im Staatsfernsehen, man sei auf die neuen Strafmaßnahmen der USA vorbereitet.
    US-Präsident Trump hatte dem Iran mit einem "wirtschaftlichen D-Day" gedroht. Er spielte damit auf den Tag an, an dem sich durch die Landung der Alliierten in der Normandie 1944 das Ende des 2. Weltkriegs abzeichnete.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.