
Sie fürchten Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen. Entsprechend äußerte sich etwa der Paritätische Wohlfahrtsverband, mit Hinweis auf die Kürzung von Freibeträgen für Erwerbseinkommen. VdK-Präsidentin Bentele warnte, die Umsetzung der Vorschläge dürfe nicht zulasten der Leistungsberechtigten gehen, zum Beispiel durch Kürzungen bei den Wohnausgaben.
Für die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gehen die Vorschläge in die richtige Richtung. Es müsse bei allem Reformeifer aber sichergestellt sein, dass das Leistungsniveau für die Betroffenen nicht sinke.
Gelobt wird die Zielrichtung, das Sozialleistungssystem leichter zugänglich zu gestalten.
Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission hatte in ihrem Bericht Wege aufgezeigt, den Sozialstaat einfacher, gerechter und digitaler zu machen. Leistungskürzungen waren ausdrücklich nicht Teil des Auftrags an die Experten.
Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
