Sonntag, 29. Mai 2022

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Verbesserte Ausgabe

Als vor zwei Jahren Péter Esterházys großer Roman Harmonia Caelestis auf Deutsch erschien, war die Begeisterung hier zu Lande einhellig. "Ein Festtag für die europäische Literatur" sei das Buch, voller "Leichtigkeit" und "Zauber lächelnder Melancholie", so die Kritiken. Und alle erkannten, dass diese Sätze und Bekenntnisse einer Familie Esterházy auf neunhundert Seiten nicht nur eine Art Hymnus auf eins der großen Adelsgeschlechter, vielleicht das Adelsgeschlecht Ungarns sind, sondern auch ein Zeugnis der Sohnesliebe, eine posthume Umarmung des Vaters Mátyás Esterházy, der Ende der neunziger Jahre, kurz vor Beendigung des Manuskripts, gestorben war. Und von der Liebe zum Vater handelt auch Péter Esterházys neues Buch. Es heißt Verbesserte Ausgabe und ist kein Roman.

Julia Schröder | 20.04.2003

Ich habe nie zu meinem Vater aufgeblickt, er war nicht mein Vorbild, aber ich habe ihn angeschaut, von ihm gelernt und ihn mit allem geliebt (...) Ich war stolz auf ihn. Dass man ihn nicht unterkriegen(!) konnte, er sich nicht frustrieren ließ, kein beleidigter Verlierer war, sondern ein freier Verlierer, das bedeutete für mich sehr viel. Seinetwegen konnte ich stolz auf unsere Familie sein - und (auch) das machte mich stark. Oder eher locker. Locker, das heißt ohne Getue selbstbewusst. Ich konnte in aller Ruhe unsicher und zugleich selbstsicher sein. (...) Denn ich hatte ein großes familiäres Hinterland - und alle Wege dahin führten über ihn.

Was aus dieser Liebe geworden ist, davon handelt Verbesserte Ausgabe . Als nämlich die freundlichen Kritiken in Ungarn und bald darauf auch in Deutschland erschienen, lasen sie sich für den Autor fast wie Hohn. Folgendes war passiert: Noch während Péter Esterházy letzte Hand an sein Manuskript legte, bekam er im Amt für Zeitgeschichte, dem ungarischen Pendant zur Gauck-Behörde, vier Dossiers ausgehändigt. Als er sie aufschlug, erkannte er sofort die schöne Handschrift seines Vaters. Und wie ein Schlag traf ihn die Erkenntnis, was das bedeutet. Mátyás Esterházy, der Freigeist, ein gebrochener, aber nicht gebeugter Spross ruhmreicher Vorväter, der Sohn und Enkel ungarischer Ministerpräsidenten, geboren im feudalen Glanz der Familie, hinabgestiegen in das Reich von Demütigung, Enteignung, Zwangsumsiedlung, Parkettlegerei und kleinen Übersetzungsarbeiten im Kadar-Kommunismus, nach Jahrzehnten auferstanden im Werk des eigenen Sohnes - war Agent der ungarischen Stasi. Und dies nicht irgendwann einmal, kurz, gezwungenermaßen, in grauer Vorzeit, nein: angeworben hatten sie ihn 1957, und bis 1980 verfasst er Jahr um Jahr mehrere Berichte im Monat, trifft sich mit wechselnden Führungsoffizieren in Cafés und Bars, erhält Aufträge, legt Rechenschaft von deren Erledigung ab, wird schließlich sogar als "GI" geführt, als Geheimer Informant also, der seine Spitzeldienste freiwillig verrichtet. Sein Deckname war Csanádi.

Die Folgen dieser Erkenntnis sind verheerend, für den Sohn wie für den Schriftsteller. Péter Esterházy erlebt seinen Vater in dessen eigenen Berichten als Verräter praktisch aller Menschen, mit denen er in Berührung kommt. Freundschaften werden zielgerichtet zum Zweck der Ausforschung, Begutachtung und womöglich Anwerbung gemacht. Der Mann, der sich mit Geselligkeit und gesellschaftlichen Kontakten in seinen Kreisen schwer tat, bekommt vom Führungsoffizier Tipps, wie man sich einen Bekanntenkreis zulegt. Die Verwandtschaft, die Tanten, Onkel, die eigene Schwester, der Vater im Wiener Exil - über sie alle wird berichtet. Die bescheidenen Versuche der höchstwahrscheinlich unwissenden Ehefrau, Péters Mutter, unter den Bedingungen von Mangelwirtschaft und eigener Armut eine gewisse kultivierte Gastlichkeit herzustellen, wovon Harmonia Caelestis in anrührenden Kapiteln Kunde gibt - auch sie stehen im Dienst der Spitzelaufträge. Und selbst für die samstäglichen Ausflüge ins Fußballstadion, die dem kleinen Péter so viel bedeuteten, hat die Staatssicherheit die Karten besorgt, weil der Fanclub ausgehorcht werden sollte.

Im Einzelnen wirken all die Gänge durch Budapest, die Versuche, mit Zielobjekten wie Tabakladenbesitzerinnen ins Gespräch zu kommen, die Wirtshausbesuche in geheimem Auftrag, die detaillierten Berichte von den Auslandsreisen, zu denen es später kommt, ebenso ermüdend wie kleinteilig, um nicht zu sagen unbedeutend. Einmal hat der Vater einen Nervenzusammenbruch. Er erholt sich und macht weiter. Nichts Schlimmes, alles in allem.

Aber der lesende Sohn muss einsehen, dass es unschädliche Berichte nicht gibt: "Alles hat geschadet." Wer den Provokationen des Agenten beipflichtet, ist verdächtig. Wer dies nicht tut, könnte vielleicht selbst angeworden werden. Und: "im letzten Augenblick verrät er noch einmal alles", als "Csanádi" nämlich wieder einmal die Charakteristik eines Mannes abliefert, der Mátyás Esterházy, wie gar nicht wenige Menschen, bis zu dessen Tod und darüber hinaus um seiner inneren Unabhängigkeit willen verehrt.

Schließlich hat Mátyás Esterházy alias "Csanádi" sich im Staatsdienst so bewährt, dass Ende der siebziger Jahre geplant wird, ihn als Doppelagenten bei der Gegenseite, den Emigrantenkreisen in Wien, einzuschleusen. Doch der ältere Herr, der er mittlerweile ist, mag auf einmal nicht mehr. Seine Frau ist schwer krank, er will beim staatlichen Übersetzungsbüro in Rente gehen und auch seine Verbindung zu den geheimdienstlichen Organen einstellen. So geschieht es. Der Sohn Péter hat da seinen ersten Roman, den "Produktionsroman" veröffentlicht.

In all dem hat die Geschichte die Grundzüge aller Geschichten von Spitzeln, IMs, Geheimen Informanten, die in den Jahren nach dem Ende der sozialistischen Regimes in Europa zu Tage gekommen sind. Die Kleinlichkeit der Taten, die Fassungslosigkeit der nächsten Angehörigen, die hilflosen Versuche, am Bild des Entlarvten zu retten, was zu retten ist - wir kennen das seit nunmehr dreizehn Jahren. Auch Péter Esterházy kennt die Geschichten, und er versucht seiner eigenen schmerzlichen Erfahrung denn auch beizukommen mit Hilfe der Erfahrungen von Vera Wollenweber, die von ihrem eigenen Mann observiert wurde, von Hans-Joachim Schädlich, bei dem es der eigene Bruder war. Dies ist eine der diversen Strategien, mit denen der Sohn dem Verrat des Vaters zu begegnen versucht.

Aber Péter Esterházy ist nicht nur Sohn, sondern auch Schriftsteller, und zwar nicht irgendeiner. Seine "Harmonia Caelestis" wurde hier zu Lande als Familienchronik konsumiert, und in ihrem zweiten Teil, den "Bekenntnissen einer Familie Esterházy", ist dies auch ihr hervorstechendes Formmerkmal, auch wenn der Autor stets betont hat, es sei die Chronik einer Familie, die in dieser Chronik erst entstehe. Der erste Teil allerdings, mit Recht betitelt "Nummerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy", erinnert den Leser mit großem Nachdruck daran, was dieser Péter Esterházy für ein Autor ist: ein ganz und gar moderner nämlich, um nicht zu sagen, ein postmoderner.

Bisher habe ich mit den Fakten, Dokumenten und Schriften gemacht, was ich wollte. Was der Text wollte. Jetzt geht es nicht mehr. Ich muss alles runterschlucken. Bisher war ich es, der dem Leser in die Kehle drückte, was ich wollte, >ich war der Herr, die Wirklichkeit nur ein stummer Diener<. - Jetzt halte ich den Kopf gesenkt, man hat ihn mir gesenkt. Ja, mein Herr. Nein, mein Herr. Sofort, mein Herr. Verzeihung, mein Herr.

Péter Esterházys Schilderung der eigenen Schreibweise gibt nur einen schwachen Eindruck von den Zumutungen, mit denen er seine aufgeschlossenen Leser zu überraschen pflegte. In seinen Romanen und Erzählungen pflegte er alles zum Spielmaterial zu machen, die Einzelheiten der Zeitgeschichte, des Historischen, der Popkultur, er bediente sich großzügig bei den Texten anderer Autoren, und er montierte mehr oder weniger unbeschwert die eigene Autobiografie, sein Leben, das Leben seiner Mutter, hinein, wie es ihm passte. Sein Fundament war Wittgensteins Einsicht, die Grenzen der Welt seien die Grenzen des Beschreibbaren, aber auf dieser Grundlage versuchte Esterházy in allen seinen Arbeiten die Grenze dessen, was die Sprache auszudrücken vermag, weiter auszudehnen. Kurz gesagt: Realismus war nicht eben sein Programm.

Und nun - haben die Realien ihm wirklich den Kopf gesenkt? Hilft jetzt nur noch der krude Realismus, die Anerkenntnis der Fakten, denen also zu folgen wäre?

Zunächst könnte es so scheinen. Immer wieder benennt er das Verfahren, mit dem er dem schlimmen Material begegnet, benennt das literarische Verfahren, mit dem er diese Begegnung verarbeitet:

Ich habe mich beobachtet, wie man ein Tier beobachtet: wie ich mich in dieser Situation verhalten werde, was ich mache und was mit mir gemacht wird.

Er signalisiert im Druckbild - durch andersfarbige Schrift, durch eckige und spitze Klammern - die Ebenen des Textes und die Arbeitsgänge; so zeigt er, welche Aufzeichnungen unmittelbar während der Lektüre der Dossiers entstanden, also im Jahr 2000, und was er beim Überarbeiten in den beiden Jahren darauf ergänzt hat, wie ihm wieder und wieder die Tränen oder irgendwelche Einfälle kamen. Zudem macht er die Zitate aus den Dossiers ebenso kenntlich wie die Passagen aus "Harmonia Caelestis", die ihm im Licht des neuen Wissens vorkommen wollen wie Vorgriffe, wie Hinweise, die der Autor selbst nicht als solche verstanden hat. Wie sollen wir nun den ersten Satz der "Harmonia Caelestis" verstehen?

Es ist elend schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt.

Wie sieht es nun, da er weiß, dass es nicht nur die Frauen waren und der Schnaps, die den Vater immerfort aus dem Haus zogen, da er weiß, dass es nicht nur Übersetzungen waren, an denen der Vater so unermüdlich schrieb, mit dem allerletzten Satz, dem Schluss der "Harmonia Caelestis" aus?

Dennoch, als wir die Wohnung betreten, sitzt mein Vater schon an der Hermes Baby, die ununterbrochen rattert, wie eine Maschinenpistole, er schlägt, er drischt auf sie ein, und die Wörter fließen, fließen nur so aus ihr heraus, fallen aufs weiße Papier, Wörter, mit denen er nichts, aber auch gar nichts zu schaffen hat, niemals hatte und auch niemals haben wird.

Das kommt ihm nun alles wieder in den Sinn. Esterházy verschweigt nicht, was man vielleicht bei gebannter Lektüre übersehen könnte; er wolle nicht suggerieren:

dass ich alles, was mir in den Sinn kommt, aufschreibe (...). Naturgemäß wähle ich aus. Alles ist Form. Nur habe ich jetzt als Form die (zivile) Aufrichtigkeit gewählt, ich musste sie wählen, und auch, was schon Konsequenz davon ist, dass für mich die sog. Wirklichkeit als Wirklichkeit anzusehen ist (nicht die Sprache), und dass ich ihr gegenüber die Treue erweise.

Er nennt dies anschließend: "Aus dem Zyklus: >Die Winseleien des armen kleinen realistischen Bengels <". Da ist sie wieder, die unerschöpfliche, die unendliche Ironie, für die Péter Esterházy nicht ohne Grund berühmt ist, und diese Ironie ist so unendlich, dass sie nun auch vor dem Autor selbst nicht Halt macht. Denn was wäre historische, tragische, ja absolute Ironie, wenn nicht dies: ein halbes Jahrtausend Familiengeschichte, ein halbes Jahrhundert Sohnesliebe, ein ganzes Jahrzehnt Arbeit an einem Denkmal (einem ironischen, aber doch einem Denkmal) des Vaters als Summe eines Lebenswerks - und dann das:

Was hatte ich das Maul aufgerissen über das Interessante der Welt und über meine kosmische Neugierde als lebensrettende oder dem Leben Sinn verleihende Leidenschaft! Und darüber, was es zählt, ob einer Held oder Verräter ist, er ist unser, die wir uns durch ihn bereichern. Bitte, fuck it, da hast du es, bereichere dich! Interessant! Was könnte schon noch interessanter sein als dieses hier?

In der Tat, da wird der große Relativierer, der immerzu oben mit unten, das Erhabene mit dem Komischen, das Burleske mit dem Tragischen relativierte, von etwas eingeholt, woraus es kein Entkommen gibt: dem schwarzen Rachen der Enttäuschung. Der Text, sein Text, den Péter Esterházy immer als Landschaft angesehen hat, als Stadt, als Garten, in dem der Leser - aller Niedertracht zum Trotz, allem äußeren Zwang zum Possen - lustwandeln durfte, dieser Text ist jetzt und hier ein Labyrinth des Zweifels und der Verzweiflung, des Verlusts an Vertrauen, an Glauben. Und damit sind auch all die ganz alten, ganz großen Wörter, die man sonst so virtuos wie schelmisch um- und unterspielt hat, wieder da: Schande, Schmerz, Leid und Hochmut.

Noch einmal: hat das realistische Programm, dem Esterházy sich Zeit seines Schreiblebens verweigert hat, den Sieg davongetragen, für dieses Mal? Ist das sprachkritische, intertextuelle Erzählen, in dem Esterházy buchstäblich Beispielhaftes geleistet hat, mit diesem Testfall erledigt, ein für alle Male? Wäre nicht wenigstens ein anderes Verfahren angemessener als dieses, bei dem zwar das Gelächter verstummt, aber die Sehnsucht danach noch immer vernehmbar ist?

Erneut fällt mir ein, wie wenig sich dieses Thema für mich eignet. Es müsste zurückgegeben, neu vergeben werden. Die Sektion Vivisektion könnte mit diesem Material mehr anfangen, Meszöly, Nádas, Kertész, Bodor. Wie Nádas sich so etwas schnappen würde wie einen Gegenstand, es von hier und da betrachten, untersuchen, beschreiben und hauptsächlich Folgerungen daraus ableiten würde. So bliebe er persönlich, also authentisch, so dass man ihn als Autor nicht sieht. Es sollte kälter lauten: Am 23. Febraur 1957 wurde mein Vater, Mátyás Esterházy, von der Polizei in Szentendre aus politischen usw.; kaltblütig. (Einfall): Imres Vater als KZ-Lagerchef. Es gäbe eine kleine Vater-Sohn-Spannung. Kaddisch für einen nicht geborenen Vater. Selbst mein Humor liegt hier brach (von Blödeleien ganz zu schweigen). Überhaupt, alle meine Fähigkeiten liegen hier brach. (...) Was, zum Kuckuck, soll ich mit meinem Sprachgefühl anfangen? Ich benötige es nicht. Hier braucht man gar nichts, alles ist da.

Noch einmal, zum dritten Mal gefragt: Ist eine solche Erfahrung, diese "pure Dekonstruktion", wie Esterházys Galgenhumor es nennt, mit den Mitteln des Sprachkunstwerks, das außer der Sprache keine Autorität anerkennen mag, zu bewältigen? Nein, ganz gewiss nicht. Aber nicht, weil das Sprachspiel die Bewältigungsmittel nicht bereithielte, sondern weil die in Rede stehenden Tatsachen am Ende überhaupt nicht zu bewältigen, allenfalls auszuhalten sind; hier gibt es einfach keinen rechten Weg.

Meinem Vater können wir - wir, Menschen, die er verraten und die er nicht verraten hat - nicht verzeihen, da er sich vor uns zu seiner Tat nicht bekannt und sie nicht bereut hat; er hat nicht bereut, dass er von der dunkleren Hälfte seiner Seele besiegt wurde. So kann man ihn bemitleiden, ihn hassen und auch nmissachten. Ausspucken nach ihm oder auf ihn pfeifen: Das ist das Schicksal meines Vaters. - Über die gerade angebotenen (und von mir angenommenen) Möglichkeiten hinaus liebe ich ihn auch noch, diesen Mann, dessen erstgeborener Sohn ich bin. (...) Das Leben meines Vaters ist ein unmittelbarer (und abstoßender) Beweis für die Freiheit des Menschen.

So geht die "Verbesserte Ausgabe" zu Ende, und mehr ist dazu nicht zu sagen. In diesem Buch ist die Wahrheit über Mátyás Esterházy nicht zu erfahren, aber viel Wahres über Péter Esterházy. Und viel Notwendiges. Der Autor schreibt zu Beginn, er hätte gern, dass man dieses Buch nur liest, wenn man "Harmonia Caelestis" gelesen habe. Tatsächlich kann man dieses Buch, das auf weite Strecken seinen Leser quält, wie sein Autor sich damit gequält hat, gar nicht lesen, wenn man "Harmonia Caelestis" nicht gelesen hat. Andererseits sollte man die beiden Teile von "Harmonia Caelestis" nicht lesen, wenn man nicht bereit ist, auch diesen dritten Teil zur Kenntnis zu nehmen. Sonst bleibt beides unvollständig: der Hymnus auf die Familie Esterházy und das Zeugnis der Sohnesliebe. Wieder einmal ist der Text klüger gewesen als der, der ihn gemacht hat. Erst zusammen mit der "Verbesserten Ausgabe" entsteht ein großer europäischer Roman des zwanzigsten Jahrhunderts.

Das Buch von Péter Esterházy heißt "Verbesserte Ausgabe" und erscheint am kommenden Dienstag (15. April) im Berlin Verlag. Es hat 375 Seiten und kostet 19,90 Euro. Die Kassette mit "Harmonia Caelestis" und der "Verbesserten Ausgabe" sowie einem "Marginalien"-Bändchen kommt für 49,90 Euro in den Handel.