Razzien
Verbotene Russland-Exporte: Verdächtige in U-Haft

Einen Tag nach den Razzien bei Mitgliedern eines vermutlich illegalen Beschaffungs-Netzwerks für Russland sind die fünf festgenommenen Verdächtigen in Untersuchungshaft.

    Zollmitarbeiter durchsuchen Gebäude im Zusammenhang mit verbotenen Russland-Exporten.
    Ermittlungen wegen verbotener Russland-Exporte in Lübeck (picture alliance / dpa / NEWS5 / News5 / Sebastian Peters)
    Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof setzte die Haftbefehle in Vollzug, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Die Behörde hatte die Beschuldigten gestern in Schleswig-Holstein festnehmen lassen. Die Ermittler werfen den Männern vor, über eine Scheinfirma Güter nach Russland exportiert zu haben, die auch von dessen Rüstungsindustrie verwendet werden können. Die Güter unterliegen einem Embargo der EU.
    Ausfuhrbeschränkungen sind Bestandteil der Sanktionen, mit denen die Europäische Union auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine reagiert.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.