
Die Deutsche Bank, zu der die Postbank gehört, habe in der dritten Verhandlungsrunde für die rund 9.000 Beschäftigten kein ausreichendes Entgegenkommen gezeigt und kein neues Angebot vorgelegt, erklärte ein Verdi-Sprecher. Vom morgigen Mittwoch bis zum 3. Juli finde nun eine Urabstimmung über unbefristete Streiks statt. In den vergangenen zwei Verhandlungsrunden hatte es bereits mehrere Warnstreiks bei der Postbank gegeben.
Verdi fordert acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro pro Monat. Auszubildende sollen 200 Euro mehr bekommen. Zudem will die Gewerkschaft eine Beschäftigungs- und Standortsicherung sowie einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung zum Beispiel im Bereich Künstliche Intelligenz erreichen.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
