Washington
"Verfassung schützt Pressefreiheit": Journalistenvereinigung empört wegen Trumps Ausschluss von CNN aus dem Weißen Haus

Die Ankündigung von US-Präsident Trump, mehreren Medien den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen, ist bei dem zuständigen Presseverband auf Empörung gestoßen.

    Menschen betreten das Gebäude des Senders CNN in Atlanta, Georgia.
    Auch CNN ist von Trumps Ankündigung betroffen. (picture alliance / EPA / Erik S. Lesser)
    Die Vereinigung der Journalisten, die über das Weiße Haus berichten, teilte mit, die Verfassung schütze die Pressefreiheit vor dem Zugriff der Regierung. Man stehe zu den Kollegen, die ausgeschlossen würden, nur weil sie ihre Arbeit täten.
    Von Trumps Entscheidung betroffen sind die Sender CNN und MSNOW - ehemals MSNBC - sowie das Magazin Politico. Zur Begründung unterstellte der Präsident den drei Medien, Falschinformationen zu verbreiten. Konkrete Auswirkungen hatte der Post auf Trumps Netzwerk Truth Social zunächst nicht. Vertreter der Medien arbeiteten zunächst wie gewohnt weiter im Weißen Haus.
    Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verstärkt gegen unliebsame Sender, Zeitungen und Portale vor - darunter auch die "New York Times" und die Nachrichtenagentur AP.
    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.