
Dabei werde keine Schadsoftware eingesetzt. Stattdessen geben sich die Angreifer als Supportteam oder Chat-Bot des Messengers aus und senden per Chatnachricht eine Sicherheitswarnung. Sie fordern dann zur Eingabe der persönlichen PIN im Chat oder zum Scannen eines QR-Codes auf, damit persönliche Daten angeblich nicht verloren gehen. So können die Angreifer laut den Bundesämtern das Nutzerkonto auf einem Zweitgerät registrieren und alle Chats mitlesen sowie Nachrichten im Namen des Nutzers versenden. Die Bundesämter bitten Opfer der Angriffe, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Sie vermuten, dass es sich um von einem anderen Staat gelenkte Angriffe handelt.
Derzeit werden die Phishing-Nachrichten vor allem auf "Signal" beobachtet. Die Vorgehensweise sei aber auch auf anderen Messengern wie etwa Whatsapp denkbar, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
