
Sie sollen von bisher zwölf auf drei reduziert werden - auf je eine Nacht-, Autobahn- und Überlandfahrt, teilte Schnieder (CDU) in Berlin mit. Fahrschulen soll es außerdem ermöglicht werden, den Theorieunterricht nur online durchzuführen, um so auf Anmietung oder den Kauf von Schulungsräumen verzichten zu können. Auch der Fragenkatalog für die Theorieprüfung soll verkleinert werden.
Schnieder will außerdem erreichen, dass Fahrschulen ihre Preise transparenter machen. Feste Preisvorgaben soll es aber nicht geben. Der Maßnahmenkatalog war gemeinsam mit den Ländern ausgearbeitet worden.
3.400 Euro im Durchschnitt
Die durchschnittlichen Kosten für den Führscheinerwerb in Deutschland sind auf im Schnitt 3.400 Euro gestiegen. Als Gründe dafür gelten höhere Ausgaben von Fahrschulen und die steigende Zahl von Prüfungen. Bei Theorieprüfungen liegt die Durchfallquote laut TÜV bundesweit zuletzt bei 41 Prozent.
Die Vorschläge sollen nun zur Grundlage für die Beratungen der Verkehrsministerkonferenz im März werden. Danach soll Schnieder zufolge ein Gesetzesverfahren zügig auf den Weg gebracht werden.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
