Nach Tod eines Zugbegleiters
Verkehrsminister wollen zu Schutz für Bahnpersonal beraten

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz wollen die Verkehrsminister der Länder über mehr Schutz für Mitarbeiter im Nahverkehr beraten.

    Zu sehen ist eine Körperkamera auf der Sicherheitsweste eines Mitarbeiters von DB Sicherheit. Künftig können Zugbegleiter ebensolche Kameras tragen.
    Bei den Mitarbeitern der DB Sicherheit sind sie schon Standard: Körperkameras im Dienst. (Archivbild) (Henning Kaiser / dpa / Henning Kaiser)
    Das kündigte der Vorsitzende der Ministerkonferenz, Bayerns Verkehrsminister Bernreiter an. Als Gesellschaft könne man diese Gewalt nicht hinnehmen, sagte der CSU-Politiker.
    Geplant sind die Beratungen für den 25. und 26. März in Lindau am Bodensee.
    Im Gespräch sind mehrere Maßnahmen, unter anderem Bodycams und mehr Sicherheitsleute.
    Der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Burkert, hatte von den Ländern vor allem Geld für eine Doppelbesetzung in Regionalzügen gefordert - damit nicht ein Mitarbeiter allein im Zug unterwegs sein müsse.
    In Rheinland-Pfalz war am Montagabend ein 36-jähriger Zugbegleiter bei der Fahrkartenkontrolle angegriffen und schwer verletzt worden. Er starb gestern. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.