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Gaza-Krieg
Vertreter Israels und der USA erörtern geplante Bodenoffensive in Rafah

Vertreter der USA und Israels sind per Videokonferenz zu Gesprächen über die von Israel geplante Bodenoffensive in der Stadt Rafah im Gazastreifen zusammengekommen.

    In der Nähe der Al-Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt steigt Rauch auf.
    In der Nähe der Al-Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt steigt Rauch auf. (AFP / -)
    Das teilten das Weiße Haus und das Außenministerium in Washington mit. Ursprünglich sollte eine israelische Delegation bereits in der vergangenen Woche nach Washington reisen, um das Thema zu erörtern. Regierungschef Netanjahu hatte die Gespräche jedoch abgesagt, nachdem die USA bei einer Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat über einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen kein Veto eingelegt hatten. Washington hält eine Bodenoffensive angesichts der vielen palastinensischen Flüchtlinge in Rafah für falsch.
    Rund zwei Wochen nach Beginn des Militäreinsatzes im und um das Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt zog sich die israelische Armee eigenen Angaben zufolge wieder zurück. Bei dem Einsatz wurden demnach mehr als 200 Terroristen getötet, hunderte hätten sich ergeben. Der von der islamistischen Terrororganisation Hamas kontrollierte Zivilschutz im Gazastreifen sprach von mehr als 300 Toten. Zudem sei der medizinische Komplex nahezu komplett zerstört worden.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.