
Sowohl der Deutsche Gewerkschaftsbund als auch die Deutsche Umwelthilfe begrüßten die Vorschläge. Zu den Maßnahmen gehört die Verankerung von Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes Rock sagte dazu, die Verfassungsänderung könnte für eine verlässliche Finanzierung durch den Bund sorgen.
Die Fraktionen von Grünen und Linken zeigten sich bereit, den Plan bei einer Abstimmung mitzutragen. Aus der Union hingegen kamen skeptische Reaktionen. Der Bund-Länder-Beauftragte Amthor, CDU, sprach sich gegen eine Änderung des Grundgesetzes aus. Bayerns Innenminister Herrmann, CSU, sagte, der Vorschlag stehe im Gegensatz zu aktuellen Entbürokratisierungsbemühungen. Aus der AfD-Fraktion hieß es, man lehne eine Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung nicht grundsätzlich ab und stehe für Gespräche zur Verfügung. Für eine Grundgesetzänderung wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







