
Viele Betriebe suchen weiterhin vergeblich nach Nachwuchs. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren zuletzt noch rund 116.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Zugleich haben noch etwa 102.000 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz. Hintergrund ist das sogenannte Passungsproblem: Berufswünsche der Jugendlichen, Standorte der Firmen und gegenseitigen Qualifikationserwartungen passen oft nicht übereinstimmen.
Die Industrie- und Handelskammern warnen, dass sich der demografische Wandel auf dem Ausbildungsmarkt zunehmend bemerkbar mache. Im Handwerk zeigt sich dagegen ein positiver Trend. Dort wurden im ersten Halbjahr mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahreszeitraum.
Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen zählen im vergangenen Jahr dem Bundesinstitut für Berufsbildung zufolge Kfz-Mechatroniker, Kaufleute für Büromanagement, Verkäufer sowie Fachinformatiker.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
