Niscemi
Viele Häuser nach Erdrutsch auf Sizilien evakuiert

Nach einem Erdrutsch auf Sizilien haben rund 1.500 Bewohner der Stadt Niscemi ihre Häuser verlassen müssen.

    Eine Luftaufnahme zeigt die sehr lange Abbruchkante in der Stadt Niscemi. Von dort aus geht es einige Meter hinunter bis zum nächsten Plateau. Direkt am Abhang stehen einige Häuser.
    Häuser an der Abbruchkante in der Stadt Niscemi auf Sizilien (AFP / ROSARIO CAUCHI)
    Nach Angaben der Behörden besteht die Gefahr, dass die Gebäude einen Abhang hinabstürzen. Bilder zeigen, dass einige Häuser unmittelbar an der von dem Erdrutsch verursachten Abbruchkante stehen. Der Chef des italienischen Zivilschutzes, Ciciliano, sagte, manche Wohnhäuser könnten nicht mehr wiederhergestellt werden. Für die Bewohner müsse ein Plan zur Umsiedlung erarbeitet werden. Der Schaden wird auf mehr als 1,5 Milliarden Euro geschätzt.
    Der Erdrutsch war durch starke Regenfälle ausgelöst worden. Auch Sardinien und der Süden des Festlandes sind betroffen. Die Regierung in Rom rief in mehreren Regionen den Unwetternotstand aus.
    Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.