
Die Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren gaben zu, im März die vier Fahrzeuge in Brand gesteckt zu haben. Auch nahe gelegene Wohnungen und eine Synagoge wurden beschädigt; der Sachschaden liegt bei rund 1,2 Millionen Euro. Die Londoner Polizei stufte die Tat als antisemitisches Hassverbrechen ein. Zu dem Anschlag hatte sich eine Gruppe bekannt, die als pro-iranisch eingestuft wird. Die Verteidiger der vier Männer bestreiten aber, dass ihre Mandanten Verbindungen zu der Organisation haben.
Zuletzt hatte es eine Serie von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen im Großraum London gegeben. So wurde beispielsweise im April ein Brandsatz auf eine Synagoge in der Stadt Harrow geworfen.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
