US-Armee
Vier Tote bei Angriff auf mutmaßliches Drogenboot in der Karibik

​Das US-Militär hat bei einem Angriff auf ‌ein ⁠Schiff in ⁠der Karibik vier Menschen getötet.

    Lenkwaffenzerstörer fahren in Formation, während ein F/A-18 Super Hornet zur Landung auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford ansetzt.
    Die US-Regierung hat bislang keine eindeutigen Belege dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Schiffe tatsächlich in den Drogenhandel verwickelt waren (Archivbild aus der Karibik von 2025). (Petty Officer 2nd Class Triniti/U.S. Pentagon/dpa)
    Das Schiff sei nachweislich am Drogenhandel beteiligt gewesen, teilte das zuständige Süd-Kommando des Militärs ⁠mit. Vor ​zehn Tagen waren bei einem ähnlichen Einsatz in der Karibik nach ​US-Angaben drei Menschen getötet worden.
    Seit rund einem Jahr greifen die US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler im Ostpazifik und in der Karibik an. Dabei wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP inzwischen mehr als 200 Menschen getötet. Kritiker bezeichnen das Vorgehen als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.
    Diese Nachricht wurde am 20.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.