
Das Schiff sei nachweislich am Drogenhandel beteiligt gewesen, teilte das zuständige Süd-Kommando des Militärs mit. Vor zehn Tagen waren bei einem ähnlichen Einsatz in der Karibik nach US-Angaben drei Menschen getötet worden.
Seit rund einem Jahr greifen die US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler im Ostpazifik und in der Karibik an. Dabei wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP inzwischen mehr als 200 Menschen getötet. Kritiker bezeichnen das Vorgehen als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.
Diese Nachricht wurde am 20.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
