
Der Präsident des Landessportbunds Berlin, Härtel, übergab drei Umzugskisten an den Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses, Buchner (SPD). 20.000 Unterschriften hätten gereicht, um zu erzwingen, dass sich das Abgeordnetenhaus per Beschluss zu der Volksinitiatve positioniert. Buchner rechnet damit, dass der Beschluss "deutlich vor der Sommerpause" gefasst wird. Sollte er ablehnend ausfallen, könnten die Olympia-Befürworter in einem nächsten Schritt versuchen, 175.000 Unterschriften zu sammeln. Damit könnten sie einen Volksentscheid erzwingen.
Die Volksinitiative hat fünf Forderungen aufgestellt, wie Härtel erläuterte: "Wir wollen etwas für eine bewegte Stadt tun, für mehr Sportunterricht, für mehr Bewegung in der Kita und in der Schule, für sanierte Sportanlagen, Unterstützung des Ehrenamtes und einen Fond für den Breitensport."
Finale Entscheidung des DOSB im September 2026
Die finale Entscheidung über den deutschen Bewerber soll auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September 2026 in Baden-Baden getroffen werden. Offen ist, ob der DOSB sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Knapp eine Woche zuvor finden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus statt.
Auch Olympia-Kritiker planen ein Volksbegehren. Die Initiative "NOlympia Berlin" will damit Spiele in Berlin verhindern. Die letzten Olympischen Spiele in Deutschland gab es 1972 in München.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
