
Neben dem Stellenabbau sind nach Angaben des Unternehmens auch Werksschließungen denkbar. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm würden jedoch alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft. Dort könnte die Produktion Anfang bis Mitte der 2030er Jahre eingestellt werden. Grund ist, dass Volkswagen seine Angebotspallette in etwa halbieren will. Weniger Modelle und mehr Komponenten, die in allen Fahrzeugen verbaut werden können, sollen Kosten einsparen.
Vorstandschef Blume sprach von einem "Zukunftsplan", der mit Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe verbunden sei. Die Betriebsratsvorsitzende Cavallo nannte die Sparpläne eine Notwendigkeit, die nicht einseitig auf Kosten der Belegschaft umgesetzt würden.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
