
Der VW-Aufsichtsrat billigte am Abend in Wolfsburg die Vorschläge von Konzernchef Blume einstimmig. Die eigentlich für heute geplante Sitzung des Gremiums war kurzfristig vorverlegt worden. Neben dem Stellenabbau werden nach Angaben des Unternehmens unter anderem Werksschließungen nicht ausgeschlossen: In den Standorten Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könnte die Produktion Anfang bis Mitte der 2030er Jahre eingestellt werden. Es sollen aber auch alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft werden.
Vorstandschef Blume sprach von einem "Zukunftsplan", der mit Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe verbunden sei. Die Betriebsratsvorsitzende Cavallo nannte die Sparpläne eine Notwendigkeit. Sie würden aber nicht einseitig auf Kosten der Belegschaft umgesetzt. Niedersachsens Ministerpräsident Lies, der auch Mitglied im VW-Aufsichtsrat ist, wertete die Einigung als ein "zukunftsfähiges Konzept". Das Bundesland ist der zweitgrößte Aktionär des Konzerns.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
