Iran-Krieg
Vor Vermittlungsgesprächen: Unstimmigkeiten in der Straße von Hormus

Die für heute geplanten Vermittlungsgespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz sollen ungeachtet der Unstimmigkeiten wegen der Straße von Hormus stattfinden.

    Eine Satellitenaufnahme zeigt den Persischen Golf und den Golf von Oman mit der Straße von Hormus.
    Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für die Schifffahrt weltweit. (picture alliance / dpa / The Visible Earth)
    Der amerikanische Vizepräsident Vance wird nach eigenem Bekunden anreisen; die US-Unterhändler Witkoff und Kushner sollen bereits vor Ort sein. An den Gesprächen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern sollen iranischen Medien zufolge neben den Gesandten aus Teheran auch Vertreter der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan teilnehmen.
    Zuvor hatten sich die USA und der Iran gegenseitig vorgeworfen, Vereinbarungen gebrochen zu haben. Teheran hatte angekündigt, die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr erneut zu schließen. Grund seien Verstöße gegen das Waffenstillstandsabkommen durch Israel und die USA. Das US-Regionalkommando Centcom erklärte, dass Schiffe weiter frei durchfahren könnten. Das Militär stelle sicher, dass das Rahmenabkommen mit dem Iran eingehalten werde.
    Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.