Anak Krakatau
Vulkanausbruch in Indonesien legt Flugverkehr lahm

​Ein Vulkanausbruch in Indonesien hat zu zahlreichen Flugausfällen geführt.

    Reisende gehen im indonesischen Hauptstadtflughafen Soekarno-Hatta an einer Informationstafel vorbei, auf der Flugausfälle angezeigt werden.
    Vulkanausbruch in Indonesien sorgt für Flugausfälle. (AP / dpa / Tatan Syuflana)
    Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, wurden mehrere Flughäfen geschlossen. Am größten Flughafen ⁠der Hauptstadt ⁠Jakarta fielen über 300 Flüge aus, darunter auch 58 internationale Verbindungen. Die Aschewolke nach dem Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau erreichte eine Höhe von bis zu 15.000 Metern. ⁠Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf, bei Ascheregen ‌Masken zu tragen. Örtlichen Medienberichten zufolge sagten mehrere Schulen den Unterricht ab. Schüler und Anwohner hätten über Augenreizungen geklagt.
    2018 waren bei einem durch einen Ausbruch des Anak Krakatau ausgelösten Tsunami ​mehr als 400 Menschen auf Java und Sumatra ums Leben gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.