Automobilkrise
VW-Chef Blume würdigt bei Betriebsversammlung Sparanstrengungen am Standort Zwickau

VW-Vorstandschef Blume hat bei einer Betriebsversammlung am Standort Zwickau die bisherigen Anstrengungen der Beschäftigten zur Kostensenkung gewürdigt.

    Der VW-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume (r) verlässt nach einer Veranstaltung das VW-Werk in Zwickau neben Danny Auerswald, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen.
    VW-Betriebsversammlung im Werk Zwickau (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
    Blume sagte, es seien Abläufe verbessert und der vereinbarte Personalumbau planmäßig vorangebracht worden. Die Belegschaft habe gezeigt, dass Veränderung möglich sei. Dennoch sei man nicht am Ziel. So lägen die Arbeitskosten derzeit bei mehr als dem Doppelten vergleichbarer europäischer Standorte. Blume bekräftigte, eine Entscheidung zu möglichen Werkschließungen gebe es aber nicht.
    Der Vorstandschef hatte zuvor eine Betriebsversammlung in Emden besucht, gestern war er im Stammwerk in Wolfsburg. Blume verfolgt einen Sparkurs und will nach eigenen Angaben bis zu 50.000 Stellen abbauen, die Hälfte davon in Deutschland. Der VW-Betriebsrat fordert seit längerem mehr Details der Pläne. Der zweitgrößte Gesellschafter des Konzerns - das Land Niedersachsen - verlangt einen Verzicht auf Werksschließungen.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.