VW sieht für Werk Hannover bislang keine Nachfolgeproduktion

Die Konzernleitung von Volkswagen sieht für das Werk in Hannover ab den 2030er Jahren keine Nachfolgeproduktion.

    Thorsten Gröger (l), Bezirksleiter der IG Metall, und Stavros Christidis, Betriebsratsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge, sprechen vor dem Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
    Betriebsversammlung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
    Finanzvorstand Antlitz erklärte bei einer Betriebsversammlung, die ⁠Fabrikkosten in ⁠Hannover seien immer noch zu hoch - trotz Verbesserungen. Der Standort müsse wettbewerbsfähiger werden. Europaweit will Volkswagen Kapazitäten für rund 500.000 Fahrzeuge abbauen. Andernfalls entstünden dauerhaft Kosten von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich, sagte Antlitz. Insgesamt ist die Zukunft von vier Werken ungewiss.
    Betriebsratschef Christidis forderte, wie vertraglich vereinbart, das Modell Transporter nach 2031 wieder in Hannover zu bauen. Auch IG-Metall-Bezirksleiter Gröger verlangte tragfähige Perspektiven über 2030 hinaus. Bleibe der Vorstand auf dem bisherigen Kurs, werde die Gewerkschaft den Konflikt nicht scheuen.
    Diese Nachricht wurde am 31.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.