Israelischer Investor
VW-Werk in Osnabrück wird verkauft und soll Rüstungsstandort werden

Der Volkswagen-Konzern verkauft sein Werk in Osnabrück an das Land Niedersachsen und einen Finanzinvestor. Wie VW mitteilte, soll das Werk zu einem Standort der Rüstungsindustrie umgerüstet werden.

    Das Gebäude mit Haupteingang vom Volkswagenwerk in Osnabrück
    Das VW-Werk in Osnabrück (picture alliance / CHROMORANGE / Martin Schroeder)
    Niedersachsen und der israelische Investor "Aurelius Capital" übernehmen demnach die Anlage und wollen sie nach dem für 2027 geplanten Ende der Auto-Produktion ⁠schrittweise zu einem Kompetenzzentrum für die Verteidigungsindustrie ausbauen. Als erstes Projekt sollen Luftverteidigungssysteme des israelischen Iron-Dome-Herstellers Rafael produziert werden.
    Niedersachsen ist der zweitgrößte VW-Aktionär. VW-Chef Blume sprach von einem wichtigen Schritt, um dem Standort eine neue industrielle Zukunft zu eröffnen. Nach Angaben des Betriebsrats bietet die jetzt angesteuerte Lösung eine Anschlussperspektive für rund drei Viertel der 1.800 Beschäftigten in dem Werk.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.