Deutsche Bewerbung
Wadephul bekräftigt Ambitionen auf Sitz im UNO-Menschenrechtsrat

Bundesaußenminister Wadephul hat in Genf für einen Sitz Deutschlands im UNO-Menschenrechtsrat geworben.

    Schweiz, Genf: Johann Wadephul (l, CDU), Außenminister, und Mirjana Spoljaric Egger, Präsidentin vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), treffen sich zu einem Gespräch am Sitz des IKRK.
    Außenminister Wadephul und Mirjana Spoljaric Egger, Präsidentin vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), in Genf (Bernd von Jutrczenka / dpa)
    Wadephul sagte an dem UNO-Standort in der Schweiz, Menschenrechte müssten jeden Tag überall auf der Welt verteidigt werden. Insbesondere Deutschland müsse angesichts seiner Geschichte feststellen, dass Menschenrechte nicht selbstverständlich seien.
    Deutschland bewirbt sich für die kommenden zwei Jahre für einen der 47 Sitze im UNO-Menschenrechtsrat. Die Wahl soll im Oktober am UNO-Hauptsitz in New York stattfinden. Im vergangenen Jahr war die Bundesrepublik der zweitgrößte Beitragszahler des UNO-Menschenrechtsbüros.
    Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.