Die Minister Wadephul, Barrot und Sikorski hatten darüber in großer Runde bereits vor Kurzem auf einem EU-Treffen gesprochen. Zwischenzeitlich wies die Bundesregierung Russland die Verantwortung für den Angriffsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle zugewiesen. Ermittler identifizierten inzwischen offenbar zwei mutmaßliche Tatbeteiligte des gescheiterten Drohnenangriffs Anfang August. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung handelt es sich um einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass sowie um einen Mann aus Belarus mit russischem Pass.
Der ukrainische Präsident Selenskyj sicherte Bundeskanzler Merz derweil in einem Telefonat Unterstützung in Fragen der Drohnentechnik zu. Die Ukraine gilt in diesem Segment als eines der führenden Entwickler-Länder.
Das Gesprächsformat der drei Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens war 1991 ins Leben gerufen worden. Wegen des Tagungsorts Weimar wird es auch als "Weimarer Dreieck" bezeichnet.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
