
Angesichts der anhaltenden hybriden Attacken Russlands im Ostseeraum und der Politik von US-Präsident Trump rief der CDU-Politiker die europäischen Staaten auf, geschlossen aufzutreten und zu handeln. Wadephul betonte, das transatlantische Bündnis bleibe unverzichtbar, dennoch müsse Europa die eigene Sicherheit künftig stärker selbst in die Hand nehmen. Der Minister nannte den Ostseeraum einen "Hotspot" der geopolitischen Umbrüche.
Wadephul will nach Angaben des Auswärtigen Amts zunächst in Riga den lettischen Präsidenten Rinkevics und seine Amtskollegin Braze treffen. Es ist außerdem eine Rede auf der lettischen Botschafterkonferenz geplant. In Stockholm steht dann ein Treffen mit der schwedischen Außenministerin Stenergard auf dem Programm.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
