
Wadephul habe auch betont, es bestehe jederzeit die Möglichkeit zu einem konstruktiveren bilateralen Verhältnis zurückzukehren. Dies setze jedoch die Bereitschaft der russischen Führung voraus, den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Eine solche Bereitschaft sei bislang nicht zu erkennen.
Wadephul machte nach Angaben aus Delegationskreisen auch deutlich, dass Vorfälle "wie der kürzliche Anschlagsversuch in Leipzig oder weitere hybride Angriffe" Deutschlands Entschlossenheit zur Unterstützung der vor mehr als viereinhalb Jahren von Russland angegriffenen Ukraine nicht erschüttern würden. Sie würden jedoch das von Russland ohnehin bereits schwer beschädigte bilaterale Verhältnis zu Deutschland weiter beeinträchtigen, so der Außenminister.
Das Treffen fand am Rande der UNO-Generaldebatte in New York statt und dauerte rund 20 Minuten. Die deutsche Seite habe um den Austausch gebeten, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass das russische Außenministerium. Eine Bestätigung von deutscher Seite gab es dazu nicht.
Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




