Parlamentswahl
Wahlausgang in Schweden offen, Rechtspopulisten verzeichnen Verluste

In Schweden ist nach der Parlamentswahl noch unklar, welches politische Lager künftig die Regierung stellen kann. Nach Auszählung der meisten Stimmen liegen das Mitte-Links-Bündnis der Sozialdemokratin Andersson und das konservative Lager mit Ministerpräsident Kristersson fast gleichauf.

    Tobias Baudin, Parteisekretär der Sozialdemokraten, und Parteivorsitzende Magdalena Andersson halten die erhobenen Hände und einen Strauß Rosen in die Höhe
    Noch liegt das Mitte-Links-Bündnis von Magdalena Andersson in der Auszählung knapp vorne, das Ergebnis der Parlamentswahl in Schweden steht aber noch nicht fest (imago / TT / IMAGO / Jonas Ekströmer)
    Es wird erwartet, dass ein Wahlsieger möglicherweise erst im Laufe des Tages feststeht, wenn die letzten im Ausland abgegebenen Stimmen sowie spät eingereichte Briefwahlstimmen ausgezählt sind.
    Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten verzeichneten Verluste. Sie stützen derzeit die Minderheitsregierung von Kristersson.
    Es wird unabhängig vom Ausgang erwartet, dass der pro-europäische Kurs Schwedens beibehalten wird. Offen ist dagegen beispielsweise der weitere Umgang mit Migration.

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    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.