Jessica aus der 8c beschreibt die Station:
"Da sollen die Kinder halt lernen, wie es ist, wenn man nur einen Sinn benutzen kann, nämlich den Tastsinn. Da haben wir ein Band gespannt, woran mehrere Tüten befestigt sind, in die sie mit verschlossenen Augen rein greifen und ertasten müssen, was da drin ist."
"Da ist auch der nächste Beutel, das sind Blätter.
- Ja, stimmt. Ich glaube von einer Buche
- Ja, richtig, Klasse!"
Caroline aus der 1b zieht die Hand aus dem Jutebeutel und tastet sich mit verbundenen Augen weiter am rot-weißen Flatterband entlang.
Etwas abseits beobachtet Lotta Domscheit das Geschehen. Sie hat die Gymnasiasten im Unterricht auf den Waldtag vorbereitet und mit dem nötigen Wissen ausgestattet.
"Mit dem Hintergrund, dass sie selber mal lernen, mit kleineren Kindern umzugehen, Verantwortung zu übernehmen, und dass sie dadurch auch die Inhalte besser verarbeiten können. Weil wenn man etwas erklären muss, dann kann man es viel besser behalten."
Simon aus der 8c führt Maxim an der Hand. Der Junge aus der 2a tastet sich mit verbundenen Augen und bloßen Füßen langsam über den Boden vorwärts.
"Jetzt gehst du ganz langsam los, ich sag dir, wann du das erste Mal fühlen musst. Achtung jetzt. Das ist kalt, Steine - richtig, und jetzt langsam weitergehen. Aah, das kratzt, das kratzt! - Was ist es? - Tannenzapfen. - Genau."
Für Maxims Klassenlehrerin Christa Brück steht fest, dass den Grundschülern der Waldtag etwas bringt:
"Erstens mal denke ich mir, dass die Kinder hier einfach mal Freude haben, überhaupt in der Natur zu sein. Und ich denke mir, dass, wenn sie hier lernen, sorgfältig damit umzugehen, dass sie das auch tun, wenn sie alleine in den Wald gehen. Und sie lernen ja auch viele Dinge zu bestimmen. Sie lernen also eigentlich Biologie auf eine ganz tolle Art und Weise, ohne dass man drüsch im Unterricht sitzt."
"Drüsch", wie man in Bad Münstereifel für trocken sagt, ist im Wald nur das braune Laub, in dem Alex und Maxim herumwühlen. Mit Hilfe ihrer Pinsel befördern sie Insekten, Krebstiere, Spinnen und Würmer in ihre Becherlupen.
"Da noch eine Kellerassel! - Da, halt da hin, Da hin. Drin. Zu, zu!"
An dieser Station lernt ihre Gruppe, wie aus Laub wieder Erde wird. Die Gymnasiasten haben einen einprägsamen Slogan dafür parat:
"Ohne Asseln keine Pommes? Hat einer 'ne Idee, wieso das so heißt? Das ist so: Die Kellerasseln, die zersetzen ja die Blätter. Auch die andern Tiere, wir haben ja eben ganz viele Tiere gesucht, und die fressen ja von den Blättern."
"- Ach ja, jetzt versteh ich’s, jetzt kann ich’s erklären."
"- Dann fressen die immer mehr ab, und am Ende kommt dann die Erde. Und gäb‘s die Tiere nicht, gäb‘s ja überhaupt keine Erde."
"- Ja, und dann gäb‘s ja auch keine Kartoffeln, die da drin wachsen."
"- Ohne Kartoffeln gibt’s keine Pommes."
Zur Belohnung für ihre Mühen ergattern die Grundschüler an dieser Station ihren letzten Schlüssel. Die Waldfee ist frei.
"Da sollen die Kinder halt lernen, wie es ist, wenn man nur einen Sinn benutzen kann, nämlich den Tastsinn. Da haben wir ein Band gespannt, woran mehrere Tüten befestigt sind, in die sie mit verschlossenen Augen rein greifen und ertasten müssen, was da drin ist."
"Da ist auch der nächste Beutel, das sind Blätter.
- Ja, stimmt. Ich glaube von einer Buche
- Ja, richtig, Klasse!"
Caroline aus der 1b zieht die Hand aus dem Jutebeutel und tastet sich mit verbundenen Augen weiter am rot-weißen Flatterband entlang.
Etwas abseits beobachtet Lotta Domscheit das Geschehen. Sie hat die Gymnasiasten im Unterricht auf den Waldtag vorbereitet und mit dem nötigen Wissen ausgestattet.
"Mit dem Hintergrund, dass sie selber mal lernen, mit kleineren Kindern umzugehen, Verantwortung zu übernehmen, und dass sie dadurch auch die Inhalte besser verarbeiten können. Weil wenn man etwas erklären muss, dann kann man es viel besser behalten."
Simon aus der 8c führt Maxim an der Hand. Der Junge aus der 2a tastet sich mit verbundenen Augen und bloßen Füßen langsam über den Boden vorwärts.
"Jetzt gehst du ganz langsam los, ich sag dir, wann du das erste Mal fühlen musst. Achtung jetzt. Das ist kalt, Steine - richtig, und jetzt langsam weitergehen. Aah, das kratzt, das kratzt! - Was ist es? - Tannenzapfen. - Genau."
Für Maxims Klassenlehrerin Christa Brück steht fest, dass den Grundschülern der Waldtag etwas bringt:
"Erstens mal denke ich mir, dass die Kinder hier einfach mal Freude haben, überhaupt in der Natur zu sein. Und ich denke mir, dass, wenn sie hier lernen, sorgfältig damit umzugehen, dass sie das auch tun, wenn sie alleine in den Wald gehen. Und sie lernen ja auch viele Dinge zu bestimmen. Sie lernen also eigentlich Biologie auf eine ganz tolle Art und Weise, ohne dass man drüsch im Unterricht sitzt."
"Drüsch", wie man in Bad Münstereifel für trocken sagt, ist im Wald nur das braune Laub, in dem Alex und Maxim herumwühlen. Mit Hilfe ihrer Pinsel befördern sie Insekten, Krebstiere, Spinnen und Würmer in ihre Becherlupen.
"Da noch eine Kellerassel! - Da, halt da hin, Da hin. Drin. Zu, zu!"
An dieser Station lernt ihre Gruppe, wie aus Laub wieder Erde wird. Die Gymnasiasten haben einen einprägsamen Slogan dafür parat:
"Ohne Asseln keine Pommes? Hat einer 'ne Idee, wieso das so heißt? Das ist so: Die Kellerasseln, die zersetzen ja die Blätter. Auch die andern Tiere, wir haben ja eben ganz viele Tiere gesucht, und die fressen ja von den Blättern."
"- Ach ja, jetzt versteh ich’s, jetzt kann ich’s erklären."
"- Dann fressen die immer mehr ab, und am Ende kommt dann die Erde. Und gäb‘s die Tiere nicht, gäb‘s ja überhaupt keine Erde."
"- Ja, und dann gäb‘s ja auch keine Kartoffeln, die da drin wachsen."
"- Ohne Kartoffeln gibt’s keine Pommes."
Zur Belohnung für ihre Mühen ergattern die Grundschüler an dieser Station ihren letzten Schlüssel. Die Waldfee ist frei.