Soziales
Warken: Pflegeversicherung ist "Sanierungsfall mit Ansage"

Bundesgesundheitsministerin Warken hat ihre Sparpläne zur Stabilisierung der Pflegeversicherung verteidigt. Die Reform sei in Teilen mit unvermeidbaren Härten verbunden, schreibt die CDU-Politikerin in einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag.

    Nina Warken (CDU), Bundesministerin für Gesundheit, spricht im Bundestag.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) (Elisa Schu / dpa / Elisa Schu)
    Doch sie sei zwingend notwendig, um eine weitere Säule des Sozialsystems an die Rahmenbedingungen der heutigen Zeit anzupassen. 
    Die Pflegeversicherung sei ein Sanierungsfall mit Ansage, warnte Warken. Sie verwies auf die erwartete Finanzlücke von 7,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr - bei Leistungsausgaben von 70 Milliarden Euro insgesamt in 2025. Ein Finanzdefizit dieser Größenordnung könne nicht alleine durch die Ausweitung der Einnahmeseite geschlossen werden.
    Zu den umstrittenen geplanten Maßnahmen gehört zum Beispiel eine Reduzierung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige.
    Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.