Reformpläne
Warken stellt sich hinter Abschaffung telefonischer Krankschreibung

Bundesgesundheitsministerin Warken hat die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung verteidigt. Niemand solle zur Arbeit gehen, wenn eine Erkrankung dem entgegenstehe, sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post". Daran solle sich auch in Zukunft nichts ändern. Wahr sei aber auch, dass die Hürden für eine Krankschreibung durch die telefonische Möglichkeit deutlich gesenkt worden seien.

    Nina Warken, im dunklen Blazer, gibt ein Pressestatement ab.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (imago / ESDES.Pictures / Bernd Elmenthaler)
    Daher sei es richtig, diese wieder abzuschaffen. Auf die Änderung hatten sich die Spitzen der schwarz-roten Koalition verständigt. Digitale Möglichkeiten wie etwa die Videosprechstunde sollen hingegen weiter möglich sein.
    Der Hausärzteverband hatte die geplante Verschärfung kritisiert. Die damit einhergehende Bürokratie werde nicht zu bewältigen sein. Auch gehöre, wer krank sei, ins Bett - und nicht in eine übervolle Praxis.

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    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.