Chronisch Kranke
Warken will zügige Verständigung für Jahresrezepte

Bundesgesundheitsministerin Warken setzt auf eine schnelle Einigung bei der Umsetzung einer gesetzlichen Neuregelung, die chronisch Kranken häufige Praxisbesuche nur zum Rezeptholen ersparen soll.

    Ein Hausarzt stellt in einem Sprechzimmer seiner Praxis mit einem Stift ein klassisches Papier-Rezept aus.
    Für ein Rezept muss man in der Regel persönlich die Arztpraxis aufsuchen. (picture alliance / dpa-tmn / Benjamin Nolte)
    Angesichts begrenzter Versorgungskapazitäten ergebe es Sinn, entbehrliche Arztkontakte und Wartezeiten zu reduzieren, sagte die CDU-Politikerin der "Bild am Sonntag". Dafür müsse die bisherige "Quartalslogik" für die sogenannten "Chroniker" überwunden werden. Künftig sollen Hausärzte für entsprechende Fälle mit wenig Betreuungsbedarf eine bis zu ein Jahr umfassende Pauschale abrechnen können. Einbestellungen in jedem Quartal lediglich aus Abrechnungsgründen sollen auf diese Weise unnötig werden.
    Über die konkrete Umsetzung muss aber noch ein Gremium mit Vertretern von Krankenkassen und Kassenärzten eine Einigung erzielen.
    Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.