
Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen blieben gestern meist in den Depots. In größeren Städten kam es zu langen Staus im Berufsverkehr. Betroffen waren alle Bundesländer, außer Niedersachsen, wo noch die Friedenspflicht gilt. Viele Menschen mussten sich bei Eiseskälte und Glätte um Alternativen bemühen. Gewerkschafter baten dafür um Verständnis. Man könne sich die Zeiten des Tarifkonflikts nicht aussuchen, sagte der Sprecher von Verdi-Nord, Schischefsky, im NDR-Hörfunk. Warten auf besseres Wetter sei leider nicht möglich.
Die Gewerkschaft Verdi strebt in der aktuellen Tarifrunde insbesondere bessere Arbeitsbedingungen für die rund 100.000 Beschäftigten in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben an.
Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
