Tarifverhandlungen
Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr dauert an

Ein ganztägiger Warnstreik hat den öffentlichen Nahverkehr vielerorts zum Erliegen gebracht und zu Staus auf den Straßen geführt.

    "BVG-STREIK", Hinweisschild am U-Bahnhof Lichtenberg
    "BVG-STREIK", Hinweisschild am U-Bahnhof Lichtenberg (picture alliance / PIC ONE / Christian Behring)
    Betroffen sind alle Bundesländer mit Ausnahme von Niedersachsen. Der Ausstand dauert noch bis in die Nacht. Vertreter der Gewerkschaft Verdi äußerten sich zufrieden mit der Beteiligung. Verdi will mit dem Warnstreik in der aktuellen Tarifrunde bessere Arbeitsbedingungen für die rund 100.000 Beschäftigten in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben erreichen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine verkürzte Wochenarbeitszeit, längere Ruhepausen sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In fünf Ländern geht es zusätzlich um eine Lohnsteigerung. Die Arbeitgeber kritisierten die Streiks als unverhältnismäßig.
    Nach Angaben des ADAC führt der Warnstreik vor allem im Berufsverkehr in den Großstädten zu mehr Staus. Morgen sollen die Busse und Bahnen wieder nach Plan fahren.
    Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.