Tarifverhandlungen
Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr dauert an

Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr sorgt vielerorts in Deutschland noch bis in die Nacht für Ausfälle. Betroffen sind fast alle Bundesländer. Straßenbahnen und U-Bahnen sowie viele Busse blieben am frühen Morgen in den Depots. Im Berufsverkehr führte der Warnstreik in den deutschen Großstädten und auf Autobahnen zu mehr Staus.

    "BVG-STREIK", Hinweisschild am U-Bahnhof Lichtenberg
    "BVG-STREIK", Hinweisschild am U-Bahnhof Lichtenberg (picture alliance / PIC ONE / Christian Behring)
    Das geht aus Angaben des ADAC sowie des Verkehrsdatenspezialisten "TomTom" hervor. Morgen sollen die Busse und Bahnen wieder nach Plan fahren. Lediglich in Niedersachsen lief der Betrieb heute regulär. Dort gilt für die Beschäftigten noch die Friedenspflicht. Der von der Deutschen Bahn betriebene Verkehr mit Regionalzügen und S-Bahnen war bundesweit nicht betroffen.
    Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Warnstreik in der aktuellen Tarifrunde insbesondere bessere Arbeitsbedingungen für die rund 100.000 Beschäftigten in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben erreichen. Die Arbeitgeber kritisierten die Streiks als unverhältnismäßig.
    Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.