
Damit will die Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die erste Runde war ohne Ergebnis geblieben. Dabei geht es unter anderem um Änderungen im Manteltarifvertrag, in dem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten festgelegt sind. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit sowie Arbeit am Wochenende. Außerdem will die Gewerkschaft Zulagen entsprechend der individuellen Entgeltstufe durchsetzen.
Züge der Deutschen Bahn nicht vom Streik betroffen
Vom Streik in der kommenden Woche ausgenommen ist Niedersachsen. Für die rund 5.000 Beschäftigten dort gelte weiterhin die Friedenspflicht, erklärte Verdi. Bei der Hamburger Hochbahn entscheide sich erst im Laufe der heutigen Verhandlungsgespräche, ob die Gewerkschaft ebenfalls zum Streik aufrufe.
Die Züge der Deutschen Bahn fahren nach Angaben des Konzerns ohne Einschränkungen. Dazu gehören die S-Bahnen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Köln, Nürnberg und der Rhein-Main-Region, sowie der Regional- und Fernverkehr der DB. Sie werden als Unternehmen nicht von Verdi vertreten und seien daher von dem Streik nicht betroffen.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
