Katastrophenschutz
Warntag: Bundesweit Alarmsysteme getestet

In Deutschland sind am Vormittag die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet worden. Um 11 Uhr wurden über verschiedene Kanäle Alarmmeldungen gesendet, darunter die Apps Nina und Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone.

    Die Meldung auf einem Smartphone zum bundesweiten Warntag
    Meldungen wie diese wurden um 11 Uhr auf Smartphones im ganzen Bundesgebiet geschickt. (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Eibner-Pressefoto / Marcel von Fehrn)
    Auch Medien und die Betreiber von Anzeigetafeln waren aufgerufen, den Alarm zu teilen. Zudem heulten testweise Sirenen. Um 11.45 Uhr gab es dann über dieselben Systeme offiziell Entwarnung. Eine genaue Auswertung zu dem Probe-Alarm steht noch aus.
    Der Warntag findet seit 2022 jährlich statt. Die Behörden wollen auf diesem Weg testen, ob sie die Bevölkerung im Notfall gut erreichen - etwa bei einer Naturkatastrophe oder einem militärischen Angriff auf die Bundesrepublik.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.