
Satellitenbilder des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zeigen große Algenteppiche, die sich von Hiddensee über das gesamte Binnenmeer bis vor die dänische Küste ziehen. Die Ansammlungen hängen von Wind und Wetter ab und können sich innerhalb weniger Stunden verändern.
Badeverbote wegen der Blaualgen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern nicht, in Schleswig-Holstein wurden sie jedoch für einige Seen verhängt. Sie gelten dort zunächst bis Mittwoch.
Blaualgen können zu allergischen Reaktionen führen
Sommerliches Wetter bietet ideale Bedingungen für Blaualgen. Im Gegensatz zu ihrem Namen handelt es sich nicht um Algen, sondern um sogenannte Cyanobakterien. Einzelne Cyanobakterien sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen, bei massenhaftem Auftreten können sie jedoch sichtbar werden, etwa als Schlieren oder Verfärbungen im Wasser.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern weist darauf hin, dass Cyanobakterien Giftstoffe bilden können. Dadurch könnten allergische Reaktionen auftreten, bei Berührung auch Haut- und Schleimhautreizungen und beim Verschlucken größerer Mengen Wasser eventuell auch Übelkeit und Erbrechen.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
