Fußball
Wegen Fan-Vergehen: Geldstrafen für FC Bayern und Arminia Bielefeld

Der FC Bayern muss wegen Vergehen seiner Fans in zwei Fällen insgesamt knapp 70.000 Euro Strafe zahlen.

    Zentrale des FC Bayern München und Logo des Fußball-Vereins
    Die Zentrale des FC Bayern in München (Archivbild) (picture alliance / Wagner / Ulrich Wagner)
    Im Bundesligaspiel der Münchner am 21. Dezember vergangenen Jahres beim 1. FC Heidenheim wurden in der 80. Spielminute im Fanblock der Bayern mindestens 15 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Dafür muss der Verein nun 18.750 Euro zahlen, wie das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes entschied. Im Bundesligaspiel der Münchner bei Borussia Mönchengladbach am 25. Oktober 2025 wurden vor Spielbeginn im Fanblock des FC Bayern mindestens 50 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die Strafe hierfür beträgt 50.000 Euro.
    Auch Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld muss für das Verhalten seiner Anhänger eine Strafe zahlen. Das Sportgericht belegte den Club mit einer Geldstrafe von insgesamt rund 78.000 Euro für unsportliches Verhalten in den Heimspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern, den VfL Bochum und Preußen Münster.
    Beide Vereine dürfen einen Teil ihrer Strafen laut Gericht für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Schulungen verwenden. Alle Urteile sind rechtskräftig.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.