
Demirci sagte im Deutschlandfunk, bislang seien unter anderem Akademiker, Anwälte, Gewerkschafter, Journalisten sowie Umweltaktivisten festgenommen worden. Dazu kämen Sicherheitsvorkehrungen, die an Ausnahmezustände nach Militärputschen erinnerten und das Leben der Menschen in der türkischen Hauptstadt erheblich erschwerten. Neben Straßensperrungen gelte auch ein Verbot für Kundgebungen und Pressekonferenzen, insgesamt seien 50.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.
Bereits vor einer Woche hatten die türkischen Behörden mehr als 200 Festnahmen wegen angeblicher Mitgliedschaften in als terroristisch eingestuften Gruppierungen gemeldet. Menschenrechtsorganisationen forderten die Freilassung einzelner Personen.
Ab dem 7. Juli kommen die Staats- und Regierungschefs der 32 NATO-Mitgliedsländer zu ihrem zweitägigen Spitzentreffen in Ankara zusammen.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
