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El-Niño
Welternährungsprogramm ruft zu mehr Hilfe für Hungernde auf

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat angesichts von Ernteausfällen durch Extremwetter zu mehr Hilfe für Hungernde in Afrika aufgerufen.

    Das Logo des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, WFP.
    Das Logo des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, WFP. (IMAGO / imagebroker)
    WFP-Direktorin McCain sagte, allein für die Versorgung von rund 4,8 Millionen Menschen in Malawi, Sambia und Simbabwe benötige die Organisation in den kommenden sechs Monaten mehr als 400 Millionen US-Dollar. In den betroffenen Ländern hätten schwere Dürren die Ernten vernichtet. Verstärkt worden sei die Trockenheit durch das El-Niño-Phänomen. Darunter versteht man eine natürliche, vorübergehende Erwärmung eines Teils des Pazifiks. Die höheren Temperaturen auf der Ozean-Oberfläche haben in weiten Teilen der Welt Auswirkungen auf das Wettergeschehen.
    Diese Nachricht wurde am 22.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.