Epidemie
Weltgesundheitsorganisation erklärt den Ebola-Ausbruch in Uganda für beendet - keine Entwarnung für den Kongo

Die Weltgesundheitsorganisation hält den Ebola-Ausbruch in Uganda für beendet.

    Uganda, Mubende: Zwei Ärzte in Schutzanzügen gehen zum Ebola-Isolationsbereich des Mubende Regional Referral Hospital.
    Der Ebola-Ausbruch in Uganda scheint beendet (Archivbild). (Hajarah Nalwadda/AP/dpa)
    Wie die WHO in Genf mitteilte, verstrich heute die Frist von 42 Tagen nach der Genesung im letzten bestätigten Krankheitsfall. Dieser Zeitraum sei doppelt so lang wie die Inkubationszeit, hieß es.
    Die ugandische Regierung hatte den Ausbruch aufgrund einer anderen Erfassung schon vor einem Monat für beendet erklärt. Nach offiziellen Angaben gab es in dem ostafrikanischen Land 20 Infektionen; zwei Menschen starben.
    Anders ist die Lage in der Demokratischen Republik Kongo. Die WHO erklärte, die Krankheit breite sich dort inzwischen zwar langsamer aus, doch sei sie noch lange nicht unter Kontrolle. Seit dem Mai wurden im Kongo nach offiziellen Angaben mehr als 5.600 Menschen infiziert; mehr als 2.700 starben.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.