Ukraine
Weltkriegs-Mahnmal in Kiew bei russischem Beschuss beschädigt

Bei einem nächtlichen russischen Angriff ist nach ukrainischen Angaben das monumentale Weltkriegs-Mahnmal in der Hauptstadt Kiew beschädigt worden. Kulturministerin Bereschna bezeichnete in Onlinenetzwerken die Beschädigung der "Mutter-Heimat"-Statue als "symbolisch und zynisch".

    Die "Mutter-Heimat"-Statue in Kiew vor grauen Wolken.
    Wahrzeichen: Die "Mutter-Heimat"-Statue in Kiew zählt zu den höchsten Statuen der Welt. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Andreas Stroh)
    Die 62 Meter hohe Stahl-Statue einer Frau, die ein Schwert und einen Schild in die Höhe reckt, war 1981 zur Erinnerung an den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg eingeweiht worden. Sie ist Teil des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg. 2023 wurden Hammer und Sichel von der Statue entfernt, als Teil einer Kampagne, Sowjetsymbole und russische Kultur aus dem öffentlichen Raum der Ukraine zu verbannen. Russlands Invasion im Februar 2022 hatte diesen Prozess beschleunigt.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.