
Er habe am 22. August bei 21,1 Grad Celsius gelegen, teilte Copernicus in Bonn mit. Damit wurde die zuletzt höchste Marke von 21,09 Grad vom März 2024 übertroffen.
Wachsende Risiken für Extremwetter
Höhere Meerestemperaturen steigerten das Potenzial für Extremwetterereignisse, erklärte Copernicus. Ein wärmerer Ozean gebe mehr Wärme und Feuchtigkeit an die Atmosphäre ab, was zu stärkeren Niederschlägen und intensiveren Sturmsystemen führen könne. Außerdem könne wärmeres Meer Kohlendioxid weniger effizient binden. Dadurch könne "einer der wichtigsten natürlichen Puffer unseres Planeten gegen den Klimawandel" geschwächt werden.
Die Klimaexpertin beim Europäischen Wetterdienst ECMWF,
Samantha Burgess, verwies zudem auf das Wetterphänomen El Niño, das aktuell zu einer zusätzlichen Erwärmung des Systems führe. "Doch dies geschieht zusätzlich zu der jahrzehntelangen, vom Menschen verursachten Erwärmung", betonte sie.
Samantha Burgess, verwies zudem auf das Wetterphänomen El Niño, das aktuell zu einer zusätzlichen Erwärmung des Systems führe. "Doch dies geschieht zusätzlich zu der jahrzehntelangen, vom Menschen verursachten Erwärmung", betonte sie.
Aus dem Dlf-Programm:
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
