
Berichterstattungen finden sich von Japan über China und die arabische Welt bis nach Brasilien. In den USA verbreitete Präsident Trump den Wahlerfolg der AfD. Der Unternehmer Elon Musk gratulierte ihr. Vor allem von Rechtsaußenparteien verschiedener Länder erhielt die AfD Zustimmung.
Auch der russische Föderationsrat-Senator Alexej Puschkow schrieb, ein Teil Deutschlands scheine aufzuwachen. Die antinationale Politik von Kanzler Merz stoße in Sachsen-Anhalt auf Widerstand. Der russische Präsidentenberater Dmitrijew kommentierte das Ergebnis als "Demütigung" für Merz' CDU.
Polens Regierungschef Tusk meinte indes, nur - Zitat - Idioten oder Verräter könnten sich in seinem Land am Triumph der AfD erfreuen. Der französische Finanzminister Lescure sprach von einem "sehr, sehr besorgniserregenden Signal", Italiens Außenminister Tajani von einer sehr schlechten Nachricht, von der man hoffe, dass sie eine lokale Ausnahme bleibe. Wählerentscheidung müssten zwar respektiert werden, aber das hindere einen nicht daran, alle notwendigen Gegenmaßnahmen und politischen Initiativen auf den Weg zu bringen, um das Ausbreiten populistischer und fanatischer Tendenzen in Europa zu verhindern.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
