
Der italienische Vize-Regierungschef Salvini gratulierte der AfD zu ihrem "Triumph in Sachsen-Anhalt". Ihr Wahlsieg unterstreiche "den starken Wunsch nach Veränderung, Sicherheit und Arbeitsplätzen", schrieb der Vorsitzende der rechtspopulistischen Lega-Partei auf X.
In Österreich bezeichnete der Chef der rechtspopulistischen FPÖ, Kickl, das Wahlergebnis als ein "demokratisches Machtwort des Souveräns, das weit über Deutschland hinaus zu spüren ist". Die Menschen in Sachsen-Anhalt hätten die "undemokratische Brandmauer" eingerissen. Der frühere ungarische Regierungschef Orban gratulierte der AfD ebenfalls.
Der russische Föderationsrat-Senator Alexej Puschkow schrieb, ein Teil Deutschlands scheine aufzuwachen. Die antinationale Politik von Bundeskanzler Merz stoße in Sachsen-Anhalt auf Widerstand. Der russische Präsidentenberater Dmitrijew kommentierte das Ergebnis als "Demütigung" für Merz' CDU.
"Sehr, sehr besorgniserregendes Signal"
Polens Regierungschef Tusk erklärte, nur "Idioten oder Verräter" könnten sich in seinem Land am Triumph der AfD erfreuen. Der französische Finanzminister Lescure sprach von einem "sehr, sehr besorgniserregenden Signal"; Italiens Außenminister Tajani von einer sehr schlechten Nachricht, von der man hoffe, dass sie eine lokale Ausnahme bleibe.
Der tschechische Oppositionspolitiker und frühere Innenminister Rakušan forderte, Lehren zu ziehen, statt sich über den Erfolg von "offen prorussischen Extremisten in Deutschland" nur zu empören. Der Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt zeige, wie gefährlich es sei, wenn Demokraten gewichtige Themen wie Migration und andere brennende soziale Fragen den Populisten überließen.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
